Was tun wir bereits für den Klimaschutz und wie können wir mehr für den Klimaschutz tun? Diese beiden Fragen standen im Zentrum des Gesprächs von knapp 40 Schülerinnen und Schülern des Georg-Büchner-Gymnasiums mit ihrem Wetterauer Bundestagsabgeordneten Oswin Veith (CDU).

Im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern betonte Veith vorab, dass die CDU das Problem des menschengemachten Klimawandels früh erkannt habe und auch, dass nur ein globales Vorgehen diesem erfolgreich entgegenwirken könne. In diesem Sinne engagierte sich die damalige Bundesumweltministerin und amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits in den 1990er Jahren um ein Internationales Abkommen, das mit dem Kyoto-Protokoll im Jahr 1997 Wirklichkeit wurde. In Folge dieser Vereinbarung wurden unter anderem die CO2-Emissionen der Bundesrepublik seit 1990 um mehr als 30 Prozent reduziert. Man habe folglich in der Vergangenheit mitnichten die Hände in den Schoß gelegt, jedoch ist es eine Tatsache, dass die Bundesregierung ihre selbstgesteckten Reduktionsziele von 40 Prozent bis zum Jahr 2020 nicht erreichen werde.
An Ideen wie mehr CO2 eingespart werden könnte, fehle es nach Meinung des Wetterauer Bundestagsabgeordneten nicht, jedoch gelte es bei allen Vorschlägen auch die Leistungsfähigkeit der heimischen Wirtschaft und die Sozialverträglichkeit der Maßnahmen im Auge zu behalten. Um den internationalen Verpflichtungen gerecht zu werden und Vorreiter beim Klimaschutz zu bleiben, hat die Bundeskanzlerin deshalb ein Klimakabinett einberufen, das weitere Maßnahmen zum Klimaschutz erarbeiten und in Bezug auf Kosten und Nutzen diskutieren soll.

Rund eine Stunde diskutierte Oswin Veith mit den Schülern aus Bad Vilbel in den Räumlichkeiten des Deutschen Bundestages, bevor es für die 2 Kurse nach einem Abendessen im Besucherrestaurant in den Plenarsaal des Deutschen Bundestages ging. Abgerundet wurde der Besuch mit einem einmaligen Blick von der Dachterrasse des Reichstagsgebäudes über das nächtliche Berlin.

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