„Hier bin ich oft vorbeigefahren, ohne zu wissen, was in den großen Hallen geschieht“, sagte der Wetterauer Bundestagsabgeordnete Oswin Veith (CDU) beeindruckt bei seinem Besuch im Frischezentrum und Zentrallager der Grundhöfer GmbH in Frankfurt, die am Autobahnkreuz Bad Homburg ihren Sitz hat.

Auf Einladung des Geschäftsführers Peter Grundhöfer, der wie Veith aus Ober-Wöllstadt kommt, startete der Bundestagsabgeordnete bereits um sechs Uhr morgens zu einem Rundgang durch das Frischezentrum, das 2004 die alte Großmarkthalle am Frankfurter Osthafen abgelöst hat. Auf seiner Besichtigungstour durch die 23.000 qm große Verkaufshalle begleiteten ihn mehrere Kommunalpolitiker aus seiner Geburtsgemeinde Wöllstadt sowie der Hauptgeschäftsführer des Gartenbauverbandes Baden-Württemberg-Hessen e.V., Hans-Georg Paulus und Silke Pfeffer, die Geschäftsführerin des Frischezentrums.

Grundhöfer ließ es sich nicht nehmen, seine Gäste persönlich durch die Verkaufshalle zu führen und das Konzept des Großhandelsplatzes zu erklären, an dessen Errichtung er maßgeblich beteiligt war. Rund 100 Importeure, Lebensmittelgroßhändler und Spezialitätenhändler bieten hier ihren Kunden aus dem Lebensmitteleinzelhandel und der Gastronomie eine riesige Auswahl an Produkten an. Die Angebotspalette reicht von frischem Obst und Gemüse, frischem Fisch und Fleisch über Eier und Geflügel bis hin zu Molkereiprodukten, Back- und Trockenwaren, Bioprodukten und internationaler Feinkost. Während der Führung sprach Veith mit zahlreichen Händlern und probierte auch gerne die ihm angebotenen Köstlichkeiten aus allen Winkeln der Erde, die hier in Frankfurt zusammengeführt werden um sie in die Einkaufsmärkte der Region zu bringen. Anschließend besichtigte Veith die 6.000 qm Lagerhalle der Grundhöfer GmbH Frische & Logistik gegenüber des Frischezentrums.

Im Mittelpunkt des spezialisierten Familienunternehmens steht der Handel mit Obst und Gemüse aus deutscher und internationaler Produktion. Erfahrene Mitarbeiter beraten die Kunden kompetent über saisonale oder tagesaktuelle Angebote und sorgen dafür, dass die Ware pünktlich und in bester Qualität bei ihnen ankommt. „Bei unseren Artikeln gehen wir keine Kompromisse ein“, so Grundhöfer. „Wir achten durch ein spezielles Kontrollsystem auf einwandfreie Qualität und Produktsicherheit. Unser Betrieb ist nach IFS, BIO, QS und der Qualitätsmarke „Geprüfte Qualität Hessen“ zertifiziert.“

Um den Betrieb am Laufen zu halten und die Produkte zu marktgerechten Preisen an die Verbraucher zu bringen, sind über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich rund um die Uhr an 7 Tagen die Woche im Einsatz. Bei der Führung des Familienunternehmens wird Grundhöfer von seiner Tochter Christin Neubauer und seinem Sohn Thomas unterstützt.

Zum Abschluss des Besuchs wurde bei einem gemeinsamen Frühstück lebhaft über aktuelle politische Themen diskutiert. Dabei sprachen die Geschäftsführer der Grundhöfer GmbH auch den stetig steigenden Verwaltungsaufwand und die Flut von Erlassen sowie den Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften an. Hier betonte Veith, dass er sich in der CDU dafür einsetze, insbesondere mittelständische, familiengeführte Unternehmen durch faire Steuern und Bürokratieabbau, wo immer möglich, zu entlasten. Dies halte er für wichtig, damit der Mittelstand auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibe, investieren könne und vor allem Arbeitsplätze erhalte und neu schaffe. Die CDU habe auch ein Konzept vorgelegt, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Dabei sei ein Schwerpunkt, die Attraktivität der beruflichen Bildung zu verbessern, etwa durch den Ausbau der beruflichen Aufstiegsfortbildung und der Möglichkeit, höhere berufliche Abschlüsse zu erwerben.

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