Oswin Veith ruft Wetterauer Kommunen zur Teilnahme an dem vom Bund geförderten Modellvorhaben „LandVersorgt“ auf

„Auf dem Land wird das Einkaufen ohne Auto immer schwieriger. In vielen Ortschaften gibt es keinen Lebensmittelladen mehr. Auch kleine Bäckereien, Metzgereien und andere Geschäfte, Post- und Bankfilialen sowie Dienstleister verschwinden zunehmend, so dass der tägliche Versorgungsbedarf nicht mehr vor Ort gedeckt werden kann. Das ist insbesondere für diejenigen ein Problem, die nicht mobil sind. Deshalb begrüße ich, dass das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung beispielhafte, innovative Projekte unterstützt, die geeignet sind, die Nahversorgung auf dem Land zu verbessern, und rufe die Kommunen in meinem Wahlkreis auf, sich für die Fördermaßnahme ‚LandVersorgt – Neue Wege der Nahversorgung in ländlichen Räumen‘ zu bewerben“, so der Wetterauer Bundestagsabgeordnete Oswin Veith.

Die Fördermaßnahme wird durch den Deutschen Städte- und Gemeindebund begleitet und richtet sich an ländliche Kommunen mit bis zu 35 Tausend Einwohnern. Bis zum 31. März 2020 können interessierte Kommunen eine Projektskizze bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung einreichen. Der Projektträger entscheidet dann, welche Vorhaben eine hohe Chance auf Förderung haben und zur Antragstellung aufgefordert werden sollen.

Die Aussichten auf eine Förderung hängen unter anderem vom Nutzen für die ländlichen Regionen und die dort lebenden Menschen, den Erfolgsaussichten des Vorhabens, dem Innovationsgrad und der Kreativität des Ansatzes sowie die Übertragbarkeit der Lösungen ab. Der Förderzeitraum für die Konzeptphase beträgt maximal 12 Monate. In den einzureichenden Vorhaben soll mindestens eines der nachfolgenden Themenfelder bearbeitet werden: Multifunktionale Nahversorgung, Nahversorgung und Logistik, Nahversorgung und digitale Zukunft, Nahversorgung und Mobilitätsangebote sowie Ausgestaltung und Strukturen.

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