Wetterauer Bundestagsabgeordneter (CDU) unterstützt Initiative zur Wiedereinführung der Meisterpflicht für bestimmte Berufe.

Der Wetterauer Bundestagsabgeordnete Oswin Veith begrüßt, dass sich die Union mit der SPD auf ein Eckpunkte-Papier zur Änderung der Handwerksordnung verständigt hat mit dem Ziel, die im Jahr 2004 abgeschaffte Meisterpflicht für über 50 Handwerksberufe zu überprüfen und Kriterien für die verfassungs- und europarechtskonforme Wiedereinführung der Meisterpflicht für bestimmte Berufe zu entwickeln. Ein wichtiger Punkt sei dabei, dass bei Rückführung von Gewerken in die Meisterpflicht bestehende Betriebe, die nicht über einen Meisterbrief verfügen, Bestandsschutz genießen sollen, so Veith, der davon ausgeht, dass noch in diesem Jahr ein entsprechender Gesetzentwurf in den Bundestag eingebracht wird.

Veith: „Der Meisterbrief als höchste Stufe der dualen Berufsausbildung im Handwerk steht für die hohe Qualität der Leistungen deutscher Handwerksbetriebe, die weltweit ein großes Ansehen genießen. Als Qualifikationsnachweis und Qualitätssiegel ist er nicht nur für die Verbraucher wichtig. Er ist auch ein Garant für erfolgreiche Existenzgründungen und ein hohes Ausbildungsniveau im Handwerk. Die Ausbildungsleistungen des Deutschen Handwerks tragen wesentlich dazu bei, dass in Deutschland insbesondere junge Menschen gute Berufs- und Beschäftigungsaussichten haben und die Jugendarbeitslosigkeit im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sehr niedrig ist.“

Bereits im Jahr 2014 hatte sich Veith gegen die Aufweichung der Qualitätsanforderungen für Handwerksberufe im Zusammenhang mit den von der EU-Kommission angestrebten Zugangserleichterungen für Handwerksberufe in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ausgesprochen und signalisiert, dass er sich in Berlin dafür einsetzen werde, den Meisterbrief zu erhalten und das bewährte System der dualen Ausbildung zu stärken. Mit ihrem Eckpunkte-Papier habe die Koalitionsarbeitsgruppe „Meisterbrief“ eine gute Arbeitsgrundlage für die Novellierung der Handwerksordnung vorgelegt, so Veith.

Bildunterschrift:
Oswin Veith mit Wetterauer Handwerker

Bild: Büro Oswin Veith, MdB

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