Im Wetteraukreis hat die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) als Förderbank des Bundes und der Länder im vergangenen Jahr Förderzusagen für 2.020 Projekte in Höhe von insgesamt 86,4 Millionen Euro erteilt. In dieser Summe enthalten sind 5,8 Millionen Euro an Baukindergeld für 266 Familien, teilt der Wetterauer Bundestagsabgeordnete Oswin Veith mit.

„Die Bildung von Wohneigentum ist die beste Form der Altersvorsorge. Deshalb halte ich es für sinnvoll und gut, dass das 2018 eingeführte Baukindergeld angesichts gestiegener Bau- und Immobilienpreise Familien mit Kindern und Alleinerziehenden hilft, ein eigenes Zuhause zu finanzieren“, so Veith. Erfreulich sei, dass es die staatliche Eigenheimzulage auch vielen Familien in der Wetterau erleichtere, ihren Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. Beispielsweise erhalte eine Familie für den erstmaligen Bau oder Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung einen Zuschuss von 12.000 Euro (10 Jahre lang je 1.200 Euro) je Kind unter 18 Jahren. Das zu versteuernde Jahreshaushaltseinkommen dürfe maximal 75.000 Euro plus 15.000 Euro je Kind betragen.

Laut KfW-Bericht lag der Förderschwerpunkt auch im Jahr 2018 in den Bereichen Wohnen sowie energieeffizientes Bauen und Sanieren. Hier hat die KfW für private Vorhaben im Wetteraukreis insgesamt 60,5 Millionen Euro an Krediten und Zuschüssen zugesagt: 11,4 Millionen aus dem KfW-Wohneigentumsprogramm, 5,8 Millionen Euro Baukindergeld und 0,9 Millionen für altersgerechte Umbaumaßnahmen sowie 33,3 Millionen für energieeffizientes Bauen und 9,1 Millionen für energieeffizientes Sanieren, informiert Oswin Veith.

Für die Finanzierung von Firmengründungen, Unternehmensinvestitionen, Digitalisierung und Innovationen hat die Mittelstandsbank der KfW im Wetteraukreis Kredite in Höhe von insgesamt 21,1 Millionen Euro gewährt. Aus den KfW-Programmen Erneuerbare Energien und dem KfW- Energieeffizienzprogramm fließen noch einmal 4,8 Millionen an mittelständische Unternehmen in der Wetterau.

„Mit ihren Förderprogrammen unterstützt die KfW seit vielen Jahren erfolgreich nachhaltige Investitionen von Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen und Unternehmen und leistet so einen erheblichen und unverzichtbaren Beitrag zur Modernisierung und zum wirtschaftlichen Wachstum in unserer Region“, so Veith abschließend und weist auf zwei neue digitale Angebote der KfW hin: Unter „www.kfw.de/stories“ können sich Interessierte über die weltweite Arbeit der Förderbank informieren, und unter „www.gruenderplattform.de“, einem gemeinsamen Online-Angebot des Bundeswirtschaftsministeriums und der KfW, finden potentielle Firmengründer einen „Baukasten für dein Business“

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