Beratungsanstieg im Bereich psychischer Erkrankungen

Der Wetterauer Bundestagsabgeordnete Oswin Veith (CDU) besuchte dieser Tage den Sozialverband VdK Friedberg in seinen neuen Räumen im Friedberger Industriegebiet West. Ellen Benölken, die Vorsitzende des Verbandes, führte Veith im Beisein der Vorstandsmitglieder Gerd Wagner und Bernd Hinkelmann durch die Räumlichkeiten und erläuterte die vielfältigen Aufgaben des Verbandes.

Der Sozialverband VdK nannte sich früher nur VdK. Man kümmerte sich hauptsächlich um Kriegsbeschädigte, Kriegshinterbliebene und Sozialrentner. Mittlerweile vertritt der Sozialverband VdK die sozialpolitischen Interessen aller Bürger. Er setzt sich für einen starken Sozialstaat, die gesetzliche Sozialversicherung und soziale Gerechtigkeit ein. Die Beratungsangebote sind sehr vielfältig. Hauptsächlich geht es um die Themen Rente, Gesundheit, Pflege, Leben im Alter, Teilhabe und soziale Sicherung.

Vor allem im Bereich psychischer Erkrankungen habe der Beratungsbedarf zuletzt stark zugenommen, so Benölken. Mittlerweile nehmen auch sehr viele junge Menschen das diesbezügliche Beratungsangebot in Anspruch. Stark nachgefragt wird auch das Angebot zur Beratung in Rentenfragen.

Zum Thema Rente wies Veith daraufhin, dass er die Einführung einer Grundrente unterstütze, diese aber - im Gegensatz zur SPD – von einer Bedürftigkeitsprüfung abhängig machen möchte.

Ein weiteres Anliegen des Sozialverbandes VdK, für welches er sich in den kommenden Monaten massiv einsetzen wird, ist die Barrierefreiheit, für die er sich in den kommenden Monaten massiv einsetzen wird. Der Verband will erreichen, dass durch entsprechende gesetzliche Regelungen Wohnungen, Verkehrsanlagen und -mittel sowie alle privaten Güter und Dienstleistungen endlich für alle Menschen frei zugänglich sind.

Benölken wies Veith aber auch auf die Problematik, weitere ehrenamtliche Helfer zu finden, hin. Auch der VdK habe massive Probleme im Nachwuchsbereich. Zur Mitarbeit bereite oder interessierte Personen könnten einfach vorbeikommen oder anrufen. Man freue sich über jedes neue Gesicht.

Zum Abschluss des Gesprächs betonte Veith die Bedeutung des Sozialverbandes VdK. Im familiären Umfeld habe er bereits wahrgenommen, wie wichtig das Beratungsangebot und die Unterstützung sind.

Bildunterschrift (von links):
Stellvertretender VdK-Kreisvorsitzender Gerd Wagner, VdK-Kreisvorsitzende Ellen Benölken, Bundestagsabgeordneter Oswin Veith und Vorstandsmitglied Bernd Hinkelmann

Bild: Büro Oswin Veith, MdB

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