Veith: "Das ist für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrerschaft eine gute Nachricht und stärkt den Schul- und Bildungsstandort Wetterau."

"Ich freue mich, dass der Wetteraukreis dank des vom Deutschen Bundestag beschlossenen Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes in die Lage versetzt wird, weiter in die Sanierung und Modernisierung unserer Schulen zu investieren. Nachdem der Kreistag eine Liste von 38 Einzelmaßnahmen an 33 Wetterauer Schulen beschlossen hat, können jetzt die zugesagten Bundesmittel von rund 30 Millionen Euro über das Land Hessen abgerufen werden, das für die Umsetzung des Schulsanierungsprogramms zuständig ist", so der Wetterauer Bundestagsabgeordnete Oswin Veith, der in seiner Funktion als Kreisbeigeordneter die Maßnahmenliste mitgeraten hat.

Von seinen Besuchen in den Schulen seines Wahlkreises kenne er den dort vorhandenen Modernisierungs- und Sanierungsbedarf sehr gut und habe sich in Berlin, vor allem als Mitglied der Arbeitsgruppe Kommunalpolitik, für das Schulsanierungsprogramm eingesetzt, und im Bundestag entsprechend mitbeschlossen, so Veith.

Gut sei, dass es die Höhe der Fördermittel erlaube, auch größere Projekte in Angriff zu nehmen. Davon profitierten in seinem Wahlkreis die Beruflichen Schulen am Gradierwerk in Bad Nauheim, die Johann-Phillip-Reis-Schule in Friedberg, die Weidigschule in Butzbach, die Josef-Moufang-Schule in Nidda und die Geschwister-Scholl-Schule in Niddatal, in die jeweils über eins bis über vier Millionen Euro investiert werden würden. Darüber hinaus seien 1,4 Millionen Euro für Investitionen an Schulen in privater Trägerschaft, wie die Sophie-Scholl-Schule, die Freie Waldorf-schule und die St.-Lioba-Schule in Bad Nauheim sowie die Internatsschule Lucius in Echzell, vorgesehen.

Der Bund unterstütze mit 3,5 Mrd. Euro deutschlandweit gezielt kommunale Investitionen zur Sanierung, zum Umbau und zur Erweiterung von Schulgebäuden. Von den 440 Millionen Euro, die nach Hessen fließen würden, erhalte allein der Wetteraukreis 29,7 Millionen Euro und sei damit der drittgrößte Empfänger von Bundesmitteln aus dem Kommunalinvestitionsprogramm II in Hessen. Dies sei ein großer Erfolg, so Veith abschließend.

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