Bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 konnte ich mit 47,1 Prozent aller Stimmen in meinem Wahlkreis 177 (Wetterau I) das Direktmandat der CDU für den Deutschen Bundestag gewinnen. Von ganzem Herzen möchte ich mich bei all denjenigen bedanken, die mir ihre Stimme schenkten! Ebenso danke ich meinem fantastischen Wahlkampfteam: Euer unermüdlicher Einsatz in den letzten Wochen und Monaten des Wahlkampfes hat dieses Ergebnis erst möglich gemacht!

Mein Wahlkreis umfasst damit die Wetterauer Gemeinden Bad Nauheim, Bad Vilbel, Butzbach, Echzell, Florstadt, Friedberg, Karben, Münzenberg, Nidda, Niddatal, Ober-Mörlen, Ranstadt, Reichelsheim, Rockenberg, Rosbach v. d. Höhe, Wölfersheim und Wöllstadt.

Der Wetteraukreis mit der Kreisstadt Friedberg ist mit einer Fläche von gut 1.100 Quadratkilometern, 25 Städten und Gemeinden und rund 300.000 Einwohnern der drittgrößte Landkreis in Hessen. Über die Region hinaus bekannt sind die traditionsreichen Kurorte Bad Nauheim mit dem Rosendorf Steinfurth und Bad Salzhausen sowie die Quellenstadt Bad Vilbel.

Die Wetterau, die schon immer ein wichtiges Durchgangsgebiet von Nord nach Süd war, verfügt über eine sehr gute Verkehrsinfrastruktur. Durch das Kreisgebiet führen die A5 (Frankfurt-Kassel) und die A45 (Dortmund-Aschaffenburg) sowie die Main-Weser-Bahn (Frankfurt-Kassel). Darüber hinaus wird das Kreisgebiet durch mehrere Bundes- und Kreisstraßen erschlossen, darunter die B3, die B275, die B455, die B457 und die B521. Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) wird durch die Verkehrsgesellschaft Oberhessen (VGO) im Rahmen des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) betrieben.

Zum Arbeiten, Wohnen und Leben bietet die Wetterau ideale Bedingungen: Sowohl in der Region als auch im nahen Frankfurt am Main gibt es ausgezeichnete Arbeits- und Einkaufsmöglichkeiten. Die Preise für Wohnraum sind im Vergleich zu Frankfurt relativ günstig. Es besteht ein dichtes Netz an Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen und anderen Bildungsinstitutionen sowie Sozialeinrichtungen. In Friedberg befindet sich ein Standort der Technischen Hochschule Mittelhessen.

Auch im Bereich Gesundheit verfügt die Region über eine gute Infrastruktur. In der Gesundheitsstadt Bad Nauheim und weiteren vier Städten gibt es insgesamt mehr als 15 Krankenhäuser und Kliniken. Hinzu kommen unzählige Sport- und Freizeitmöglichkeiten sowie ein reges Vereinsleben.

Mit ihren ausgedehnten Feldern, Streuobstwiesen, Wäldern und Seen (Wetterauer Seenplatte) sowie ihrer Nähe zu den Naturparks im Vogelsberg und Taunus hat die Wetterau überdies einen hohen Naherholungswert. Zahlreiche Rad- und Wanderwege, wie z.B. der Vulkanradweg von Altenstadt nach Schlitz, der Deutsche Limes-Radweg, die Bonifatius-Route von Fulda nach Hochheim und der Deutsche Limes-Wanderweg, machen die Wetterau auch für Radfahrer und Wanderer zu einem lohnenden Ziel.

Auch kulturell hat die Wetterau einiges zu bieten, seien es Ausstellungen, Konzerte oder Theateraufführungen. Neben dem Festspielort "Wasserburg" in Bad Vilbel, dem „Jugendstil-Theater Dolce“ und dem „Theater Alte Feuerwache“ in Bad Nauheim, dem „Theater Altes Hallenbad“ in Friedberg und dem „Fresche Keller“ in Ortenberg gibt es zahlreiche Kleinkunstbühnen und Amateurtheater. Überregional bekannt ist im Bereich der bildenden Kunst der Skulpturenpark in Bad Nauheim. Hinzu kommen zahlreichreiche Museen, wie z.B. das Wetterau-Museum in Friedberg, das 50er-Jahre-Museum in Büdingen, das Brunnen- und Bädermuseum in Bad Vilbel und das Heimatmuseum in Butzbach.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen in der Wetterau zählen das Weltkulturerbe Limes, die staufische Burgruine in Münzenberg, Europas größtes geschlossenes Jugendstilensemble in Bad Nauheim, der Glauberg mit dem Keltenmuseum in Glauburg, die Altstadt und das Schloss Büdingen, die historische Fachwerkstadt Butzbach und die Burg Friedberg.

Die Wetterau ist eine der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands und gehört zur Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main. Sie liegt geschützt zwischen Taunus und Vogelsberg, südlich des Gießener Beckens und nördlich von Frankfurt am Main, und wird von den Flüssen Wetter, Nidda, Nidder, Horloff und Usa durchzogen.

Aufgrund ihrer zentralen Lage, ihres milden Klimas und ihrer fruchtbaren Ackerböden war die Wetterau, die auch als „Kornkammer“ Hessens und „Goldene Wetterau“ bezeichnet wird, schon früh besiedelt und von großer strategischer Bedeutung. Davon zeugen die zahlreichen Spuren, die hier Kelten, Römer und das Mittelalter hinterlassen haben. Als Nordtor der Rhein-Main-Region ist die Wetterau heute nicht nur ein wichtiger Lieferant von Agrarerzeugnissen, sondern auch ein attraktiver Gewerbestandort mit großem Entwicklungspotential.